Dieser Termin ist ein Chaostreff.
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Offtopic: Minarett-Initiative
Per Statuten ist der Verein parteiunabhängig bzw. er lässt sich keiner politischen Richtung bestimmt zuordnen, weil es dem CCCZH politisch um Sachthemen geht, die grundsätzlich jede politische Richtung mittragen kann. Dies zeigen einmal mehr einige Mitglieder auf, die ihre auf irc://irc.chaostreff.ch#ccczh initiierte Diskussion, auf welche eine regelrechte PM-Schlacht folgt, auch noch ins DOCK18 tragen. Dabei vertritt eine Seite, vertreten durch eine Person, eine dem Islam abgeneigte Haltung - als Auslöser dient im Übrigen die aktuelle Debatte gegen den Bau von Minaretten mit entsprechender Volksinitiative, deshalb auch der Titel; es werden Argumente ins Feld geführt, wie das der Islam per se aufklärerische Ziele unterminiere, wobei sich die grosse Mehrheit im Raum doch einig ist, dass dies vielmehr von den Personen, die dieser Religion anhängen, bestimmt wird und nicht von der Religion per se, weil sie von den wenigsten Leuten rigide, wenn überhaupt, gelesen wird. Das ist bei den abendländischen Religionen nicht anders, die wenn -pedantic (gcc(1)) interpretiert und ausgeführt nichts als eine blutige Diktatur über Europa legen. Vielmehr wird deutlich, dass es weniger um die Minarette an sicht geht, sondern um die Angst vor dem Fremden bzw. der Veränderung, dieselbe Angst, welche auch die Überwachungsbestrebungen stützt. Die Diskussion verliert bereits in der PM-Schlacht oft die sachliche Grundlage, wie uns die Hauptbeteiligten vorführen und ihre physische Präsenz verbessert die Lage erst recht nicht. Immerhin wirds nicht handgreiflich.
Zumindest zeigt das Vorhandensein derart unterschiedlicher Haltungen einmal mehr auf, dass der Verein in seiner Zusammensetzung nicht einer politischen Richtung zugeordnet werden kann. Vielmehr fordern wir gewisse Freiräume unabhängig vom politischen Überbau, was von gewissen politischen Strömungen nicht unbedingt nachvollzogen werden kann, die sich gegen staatliche Überwachung und Kontrolle stellen - solange sie nicht selber an der Macht sind, dann aber gleich oder härter verfahren, kaum haben sie die Macht. Dies bringen z.B. ziemlich alle autoritär-sozialistischen Strömungen zustande, schaut man sich die Geschichte, ihre Ideale und die (auch aktuelle) Praxis an. Und auch die jetzigen parlamentarischen Demokratien halten Grundrechte und Freiheiten allzu oft hoch, doch baut man diese gerade im Moment weltweit regelrecht ab bzw. man sieht auch sonst von diesen ab, wenn z.B. unsystematische Kräfte gerade dabei sind die politische Macht zu erlangen, selbst wenn es durch das allgemeine Wahlrecht geschieht; dafür können z.B. die Geschehnisse nach dem WWII in Chile oder Italien her halten, wo in beiden Fällen die kommunistische Machtübernahme be-/verhindert wurde. Auch bei uns in der Schweiz ist mit der Fichenaffäre nicht gerade sehr nach eigenen freiheitlichen Idealen verfahren worden und das aktuelle BWIS II-Vorhaben zeugt nicht gerade von Lernbereitschaft.
Raumdiskussion continued
Es werden unter den Mitgliedern wieder Stimmen laut, dass das DOCK18 für uns nichts sei; viele Mitglieder fordern eine eigene Lösung, damit wir den Warenfluss und die Inhalte der Räume besser kontrollieren können. Spätestens im Sommer müssen wir das Lokal an der Grubenstrasse verlassen und es finden im Moment Diskussionen zwischen dem Vorstand und den anderen DOCK18-Gruppen statt bzgl. einem Weiterzug des DOCKs. Dem sind viele Mitglieder skeptisch eingestellt, wenns dann so weiter geht. Ein räumliches Angebot, das uns potenziell zusteht, würde uns allerdings erlauben praktisch gratis uns mit den anderen Gruppen einzuquartieren. Da stellt sich dann die Frage, ob uns dort dann mehr Raumkontrolle möglich ist, weil wir z.B. über einen eigenen Raum verfügen würden oder nicht. Vorteilhaft an einem Raum, der uns praktisch nichts kosten würde, ist auf jeden Fall, dass wir nichts zu verlieren haben als dies auszuprobieren, falls wir dann nicht vertraglich gebunden werden. Dies bleibt abzuklären. Ebenfalls muss der neue Raum geografisch gerecht gelegen sein, so dass alle Mitglieder aus mögichst allen Ecken von Zürich mehr/weniger zentral zusammen kommen. In dem Sinne sind Orte nahe des Stadtzentrums auf jeden Fall im Vorteil.
Die Diskussion ist noch lange nicht beendet und zuletzt wird über diesen Grundsatzentscheid eine Vereinsversammlung verfügen müssen, d.h. ob mit oder ohne die anderen DOCK18-Gruppen und ob dieser oder jener Raum es werden wird.
URV-Anhörung
Der CCCZH beteiligt sich an der Anhörung zur neuen Urheberrechtsverordnung und versucht damit das Schlimmste zu verhindern. Am Treff wird noch ein bisschen über die Sache diskutiert, v.a. aber werden die wichtigsten Veränderungen an unserem Schreiben ausserhalb des Treffens gemacht, z.B. entstehen gewichtigere Verbesserungsvorschläge auf der Mitglieder-Mailingliste der Interessensgemeinschaft Digitale Allmend (DA), mit der wir in informations-/netzpolitischen Themen eng zusammen arbeiten.
Auf dem Nodus-Blog ist mittlerweile das gemeinsame Schreiben vom CCCZH und der DA zu finden:
natpmp
Das an der Chaos Singularity 2007 von Adi vorgestellte natpmp-Projekt schauen sich einige Mitglieder während des Treffens an; mittlerweile ist es auch auf svannah.nongnu.org gehostet und einige Mitglieder sehen vor es so zu erweitern, dass der Daemon auch mit anderen Firewalls (z.B. pf) umgehen kann. Allgemein soll die Anwendung z.B. auch auf *BSDs portiert und paketiert werden.
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